Smarte Produkte in der Fassade
Pascal Sieber
Gerade auch in traditionellen Branchen wie der Glasindustrie kann die Digitalisierung bzw. Industrie 4.0 wertvolle Anstösse zu einer verbesserten Wettbewerbsfähigkeit führen. Neue Produkte auf dem Markt und Dienstleistungen können den Umsatz und die Ertragskraft steigern. Eine stärkere Vernetzung in der Produktion sowie mit den begleitenden Geschäftsprozessen steigert die Flexibilität und senkt zeitgleich die Kosten.
Das moderne Zuhause wird digital gesteuert. Licht, Türen, Steckdosen, Fenster, Sensoren, Lautsprecher, Sicherheitssysteme, Schlösser, Kameras, Heizung-Lüftung-Kühlung sind miteinander vernetzt und werden smart gesteuert. Digitale Giganten wie Amazon (Alexa, echo), Apple (Siri, HomeKit), Google (Google Home, nest) und Microsoft (Cortana) sind in die Steuerung der Haustechnik eingestiegen und haben sich auf dem schnell wachsenden Smart-Home Markt positioniert. Je nach Studie nehmen die Umsätze im Smart-Home Bereich im Zeitraum von 2017 bis 2025 um +13 bis +15% pro Jahr zu.
Auf den ersten Blick mag das seltsam klingen. Es ist jedoch tatsächlich so, dass sich die digitalen Giganten für die Baubranche interessieren. Die Gebäudehülle der Zukunft ist vernetzt und passt sich an sich verändernde Umweltbedingungen an. Statische und variable Daten wie der Winkel der Sonne, die Wolkendecke, die Tageszeit, nachbarschaftliche Objekte, die Ausrichtung des Gebäudes werden erfasst, vernetzt, ausgewertet und lösen automatisierte Aktionen aus, wie beispielsweise bei schaltbaren Verglasungen.
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